Schon lange ist die Gewalt nicht nur an einigen sozialen Brennpunkten zu finden, nicht nur in dunklen Ecken mitten in der Nacht, sondern kann offenkundig überall, in der Schule, am Tag, mitten in der Stadt, im Bus oder an einem anderen Ort stattfinden. Dabei sind insbesondere Mädchen und Frauen oft Ziele von solchen Übergriffen. In einer Zeit zunehmender Kriminalität, Verrohung der Umgangsformen, Brutalität und Aggressivität, ist es gut, dass man lernt, sich selbstbewusst und selbstsicher zu bewegen und durchzusetzen. Das fängt bei der Haltung, Gestik und Mimik an und geht bis zum schnellen Handeln in Gefahrensituationen. Von einem solchen Verhalten kann unter Umständen das eigene Leben abhängen. Kein Mensch darf gezwungen werden, auch insbesondere Kinder und Jugendliche nicht, eine körperliche Nähe eines anderen Menschen zu akzeptieren und gutzuheissen, wenn er das nicht will. Wo sich Menschen über dieses Recht auf eigene Selbstbestimmung von Wohl und Unwohlfühlen hinwegsetzen, kann eine Form von Selbstverteidigung angewandt werden, im Sinne, von sich abgrenzen und Abstand schaffen zwischen sich und dem Grenzüberschreitenden. Oder unter Umständen muss auch eine Form der Selbstverteidigung zum Zuge kommen und angewandt werden, die einen möglichen Angreifer dingfest macht oder durch gezielte Techniken Kampf und Angriffsunfähig macht. Die Kurse haben alle zum Inhalt und Ziel, dass jede Person lernt, sich in möglichen Gefahrensituationen schnell und effektiv zu verteidigen und schützen. Jede Person die solche Kurse besucht wird merken, dass dies nicht nur eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ist, sondern dass auch das Selbstbewusstsein und die Selbstsicherheit gestärkt wird.