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Alt und Jung

Immer wieder erlebe ich, dass viele Menschen irrtümlich meinen, dass nur Kinder oder jüngere Menschen am Training und an den Kursen in einer Budosport - Selbstverteidigungsdisziplin teilnehmen können und dass sie schon zu alt wären um “so etwas” zu erlernen.
Das ist natürlich nicht richtig!
Jede Person kann, auch noch im höheren Alter, einsteigen und beginnen!
Sicherlich ist es richtig und alleine schon aus den biologischen Gegebenheiten heraus einleuchtend, dass wenn jemand jünger und viel beweglicher ist, bei dem einen oder anderen Bewegungsablauf Vorteile hat, aber das ist nicht entscheidend.
Budosport, Anti - Terror - Nahkampf hat auch etwas damit zu tun was man mit einer “inneren Haltung” beschreiben könnte. Es ist wichtig, dass jede Person auf dem Weg des Erlernens, Ausprobierens, wachsen in der mentalen Frische und dem Stärken des Selbstbewusstseins seinen eigenen Weg und sein Tempo geht und findet. Es ist dabei nicht entscheidend, was der Nachbar kann oder nicht kann, sondern nur, was “ich” selber kann oder nicht kann und wie “ich” selber diesen Weg gehe. Jede Person muss sich nur an den eigenen Möglichkeiten und Grenzen orientieren und nicht an denen der anderen Personen.
Das ist ein ganz wichtiger Aspekt im Unterricht des Anti - Terror - Nahkampf. So wie Schmerzempfinden, Körperbau, psychische Ausstrahlung bei jeder Person unterschiedlich ist, so sind auch die Wege, Fähigkeiten und Möglichkeiten unterschiedlich und nur daran soll sich jede Person für sich orientieren.
So gesehen, macht es dann überhaupt keinen Sinn mehr zu bestimmen und Grenzen zu setzen, dass man ab einem bestimmten Alter nicht mehr in der Lage wäre, ein regelmässiges Training in Anti - Terror - Nahkampf aufzunehmen.
Jeder Schritt den jemand geht, ist ein guter und wichtiger Schritt. Entscheidend dabei ist, in welcher Haltung und Würde jemand diesen Schritt tut.
Eine gemischte Gruppe mit älteren und jüngeren Menschen ist eine Bereicherung für alle. Wir lernen alle voneinander.