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Selbstverteidigung - Kampfkunst - Kampfsport

Heute wird unter “Selbstverteidigung” vieles angeboten und verkauft. Das führt oft zu einem Bild oder einer Vorstellung von “Selbstverteidigung”, die nicht gut und der Sache unangemessen ist und dem eigentlichen Anliegen von “Selbstverteidigung” nicht gerecht wird.
So werden z.B. Kurse - Kampfkünste wie Karate, Judo, Kung - Fu ......u.a.m, als “Selbstverteidigung” ausgeschrieben, obwohl sie z.T. mit “Selbstverteidigung” im eigentlichen Sinne überhaupt nichts zu tun haben.
Techniken, Bewegungen, Blöcke, Tritte und Schläge werden erlernt, die zwar gut aussehen, aber unter dem Gesichtspunkt der “Selbstverteidigung” völlig untauglich, unpraktikabel, ja zum Teil sogar unwirksam sind und den Personen die sie erlernen, etwas vorgaukeln, was sie nie halten können.
Kampfsportarten orientieren sich an Wettkampfregeln - Ordnungen, manchmal auch an philosophischen Prinzipien.
In der “Selbstverteidigung”, auf der Strasse, bei einem Überfall, bei einer aufdringlichen Anmache oder Pöbelei, gibt es keinerlei Regeln, keinen ethischen Codex.