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Die Situation heute

Auch wenn die Kriminalstatistik im Allgemeinen eine rückläufige Tendenz aufweist, so weisen leider die Gewaltdelikte eine steigende Tendenz auf.
Schon lange ist die Gewalt nicht nur an einigen sozialen Brennpunkten zu finden, nicht nur in dunklen Ecken mitten in der Nacht, sondern kann offenkundig überall, in der Schule, am Tag, mitten in der Stadt, im Bus oder an einem anderen Ort stattfinden.

In einer Zeit zunehmender Kriminalität, Verrohung der Umgangsformen, Brutalität und Aggressivität, ist es gut, dass man lernt sich selbstbewusst und selbstsicher zu bewegen und durchzusetzen. Das fängt bei der Haltung, Gestik und Mimik an und geht bis zum schnellen Handeln in Gefahrensituationen. Von einem solchen Verhalten kann unter Umständen das eigene Leben abhängen.

Leider vergeht kaum ein Tag ohne Meldung, dass irgendwo Menschen zu Opfern von Gewalt auf der Strasse wurden. Die Kriminalstatistik weist jährlich steigende Gewaltdelikte aus. Diese müssen natürlich genau analysiert und gedeutet werden. Ebenso muss bei entsprechenden Medienmeldungen genau geschaut und gedeutet werden, wo, wie, wann und unter welchen Umständen Menschen zu Schaden kommen, um daraus entsprechende Schlüsse zu ziehen.
Es scheint aber offensichtlich, dass die Brutalität und Gewalt in Form von Sprache, Pöbeleien und physischer Gewalt weit verbreitet ist und überall stattfinden kann.

Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch das Recht hat zu sagen und bestimmen, wann er sich wohl oder unwohl fühlt in seiner Ganzheit bestehend aus Geist und Leib. Kein Mensch darf und soll gezwungen werden, auch insbesondere Kinder und Jugendliche nicht, eine körperliche Nähe eines anderen Menschen zu akzeptieren und gutzuheissen, wenn das jemand nicht will. Wo sich andere Menschen über dieses Recht auf eigene Selbstbestimmung von Wohl und Unwohlfühlen hinwegsetzen, kann eine Form von Selbstverteidigung angewandt werden. Im Sinne, von sich abgrenzen und Abstand schaffen zwischen sich und dem Grenzüberschreitenden.