Anti - Terror - Nahkampf
Das Anti - Terror - Nahkampf System wurde von F. Pedrotti ab dem Jahre 1998 konzipiert.
Es ist eine Zusammensetzung aus verschiedenen Elementen und Budosportdisziplinen.
Die Kriterien für alle Techniken sind Praktibilität und Effektivität.
Das System versucht der Realität in einem möglichen Selbstverteidigungsfall Rechnung zu tragen.
Dazu gehört auch der ganze Kontext einer Selbstverteidigungssituation wie z.B. Beobachtung, Haltung, Gestik - Mimik, Analyse einer möglichen Gefahr, Signale von Opfer und Täter....usw.
Viele Budo -und- Kampfsportdisziplinen sind sehr schön anzuschauen und beeindrucken die Zuschauer, die kunstvoll -und- akrobatisch anmutenden Aktionen sind oft gut und tauglich für einen sportlichen Wettkampf mit Regeln oder eine atemberaubende Showvorführung, aber im realistischen Selbstverteidigungsfall ohne Gesetze und Regeln, sind sie oft nur sehr bedingt praktikabel.
Das Anti - Terror - Nahkampfsystem hat den Anspruch, in jeder erdenklich möglichen Notwehrsituation praktisch, schnell, effektiv und wirksam umsetzbar zu sein.
Anti - Terror - Nahkampf ist ein radikales und direktes Selbstverteidigungssystem.
Beruhend auf Nervendruckpressen in Verbindung mit schockierenden Schlägen, Tritten und diversen Hebel und Würgetechniken.
Die Techniken werden so wohl stehend wie auch in der Bodenlage ausgeführt.
Anti – Terror – Nahkampf ist ein reines Selbstverteidigungssystem mit defensiven aber auch offensiven Elementen. Das System ist auf die europäisch, moderne gesellschaftliche Mentalität und Situation zugeschnitten und ausgerichtet.
Die Techniken sind durch die diversen Nervendruckpressen in der Anwendung dosierbar, aber auch so angelegt, dass sie durch verschiedene Hebel, Schlag, Tritt und Würgetechniken im Notfall einen potentiellen Angreifer verletzen und ihn damit angriffsunfähig machen.
Die geübte und trainierte Anti – Terror – Nahkampf Sportlerin ist in der Lage, sich gegen jede Art von Angriff mit oder ohne Waffen zu verteidigen.
Die Techniken des Anti – Terror – Nahkampf können in der Regel ohne Kraftaufwand durchgeführt werden. Entscheidend ist die Schnelligkeit, Genauigkeit der Technikdurchführung und der automatisierte „Technikreflex“.
Im Anti – Terror – Nahkampf wird weitgehend auf übertriebene Akrobatik und Kunst verzichtet, denn das Anti – Terror – Nahkampf System soll in möglichen Notwehr und Gefahrensituationen effektiv und schnell angewendet werden können.
Im Anti – Terror – Nahkampf Unterricht wird nicht nur erlernt, wie man sich gegen waffenlose Angriffe verteidigt, sondern auch, wie man sich gegen die gängigen Waffenangriffe wie Messer, Pistole, Schlagstöcke.. u.s.w...verteidigt.
Im Anti – Terror – Nahkampf Unterricht wird auch erlernt, wie man im Notfall Waffen wie z.B. Messer, Stock - Regenschirm, Halstuch.... oder was man sonst noch bei sich tragen kann sinnvoll und effektiv einsetzt und anwendet. Für interessierte Personen, kann auch ein Pistolenschiesstraining organisiert werden.
Das Anti – Terror – Nahkampf System setzt sich aus verschiedenen Budosport Disziplinen zusammen.
Dadurch dass nicht nur ein Stil - eine Form gelehrt wird, bleibt der geübte Anti - Terror - Nahkämpfer immer flexibel und kann auf jede Situation entsprechend effektiv, wirkungsvoll und schnell reagieren.
Aus verschiedenen Disziplinen sind effektive Techniken herausgezogen und zu einem zusammenhängenden System zusammengefügt worden.
Aus folgende sechs Grundelemente besteht das Anti - Terror - Nahkampfsystem:
- Nervendruckpressen: Durch gezielte Nervendruckpressen wird das Nervensystem beeinflusst. Dadurch wird es möglich, dass durch gezielte Druck und Stichpunkte an den Nervendruckpunkten ein Angreifer für Sekunden ausser Gefecht gesetzt werden kann.
- Hebel, Würge, Festhalter & Fixiertechniken: Durch diverse Hebel, Würge, Festhalter - Fixiertechniken aus dem modernen Jiu - Jitsu, kann ohne Kraftaufwand ein stärkerer Angreifer mühelos abgewehrt und kontrolliert werden.
- Schlag, Tritt & Kick, Konter & Blocktechniken: Durch gezielte Schläge, Tritte, Konter und Blocktechniken aus dem Karate und Kick Boxen wird im Anti - Terror - Nahkampf erlernt, wie man auch in lebensgefährlichen Situationen sich “schlagkräftig” und wirkungsvoll verteidigt.
- Wurftechniken: Aus dem Jiu - Jitsu stammen die verschiedenen Würfe und auch Festhaltertechniken.
- Festhalter - Fixiertechniken. Diese Techniken ermöglichen einem Verteidiger, wenn die Situation es erlaubt, einen Angreifer nach einer angewendeten Technike in der Regel in Bodenlage zu fixieren und stillzulegen. Dies kann wichtig sein, wenn ein Angreifer aggressiv ist und nicht aufgeben will. In einer solchen Festhalter und Fixierposition können Deliquenten festgehalten werden bis ein Sicherheitsdienst oder die Polizei eintrifft.
- Falltechniken: Die Fallschule ist ein wichtiger Bestandteil im Anti - Terror - Nahkampfsystem. Nur wer richtig fallen kann ohne sich zu verletzen, kann in der Bodenlage weiterkämpfen und gewinnen. Die Wahrscheinlichkeit in einer realen Notwehsituation in die Bodenlage gestossen - geschupst, gerissen zu werden oder dass man sich mit dem Angreifer in die Bodenlage fallen lassen muss ist gross. Und dann ist es entscheidend, dass man richtig fallen kann ohne sich zu verletzen. Jedes System welches keine Fallschule beinhaltet und eintrainiert, ist immer begrenzt.
Das Anti – Terror – Nahkampf System ist sehr umfangreich. Es wird darauf geschaut, dass das System bezüglich Techniken nicht einseitig wird. So werden u.a. Handgelenkgriffe, Arm-, Schulter-, Nacken-, Wirbelsäulen-, Bein-, Finger und Fusshebel, Schlag - Stich und Tritt Techniken sowie Würfe und Festhaltegriffe genauso erlernt, wie diverse Nervendruckpressen, Verteidigung und Angriffe gegen und mit Waffen und die gesamte Fallschule und verschiedene Falltechniken. Jeder erdenkliche Angriff stehend und in Bodenlage wird trainiert und durch diverse exemplarische Verteidigungstechniken erlernt.
Damit das System des Anti – Terror – Nahkampf immer auf dem Neusten und Besten Stand bleibt, werden die Anti – Terror – Nahkampf Techniken nach Bedarf erweitert und ergänzt.
Im Anti – Terror –Nahkampf ist es auch wichtig, dass immer ein sachkundiges Wissen bezüglich Anatomie und physikalischer Auswirkung einer Technik gelernt wird.
Im Anti – Terror - Nahkampf wird in Schülerstufen 1 – 5 graduiert.
(1. Stufe - Gelber Gürtel / 2. Stufe - Oranger Gürtel / 3. Stufe - Grüner Gürtel / 4. Stufe - Blauer Gürtel / 5. Stufe - Brauner Gürtel. Nach den Schülerstufen folgt der Meistergrad - Instruktor. (Meistergrad - Schwarzer Gürtel).
Es besteht für keinen Teilnehmer ein Zwang eine Prüfung abzulegen.
Anti – Terror – Nahkampf ist von der International Close Combat Association (ICCA) als ein eigenständiges Nahkampfsystem anerkannt und registriert.
Das Training und der Unterricht in Anti – Terror – Nahkampf ist inhaltlich und pädagogisch so angelegt, dass so wohl auf die Gruppe, aber auch auf jeden Teilnehmer und jede Teilnehmerin individuell geschaut wird und jede Person in ihren Möglichkeiten optimal gefördert wird. Neben der Vermittlung der diversen Techniken werden parallel auch immer die verschiedenen Verhaltensmöglichkeiten in Gefahren und Realitätssituationen thematisiert, erläutert und erklärt.
Ebenfalls wird paralell zum Unterricht auch immer die physische und anatomische Auswirkung einer angewendeten Technik erläutert.













